Die Schl*#pe des schwarzen Mondes

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Sterni
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Re: Die Schl*#pe des schwarzen Mondes

Beitrag von Sterni » Sa 20. Okt 2018, 21:02

Na, da kann ich ja das Schleppseil wieder wegräumen. :lol:
Wegen der Aussetzer, würde ich mal den Fehlerspeicher ausblinken.
Achso..., mit 2 Tankfüllungen 1530 Km??? Da ging es aber meist bergab! :o

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Fox
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Re: Die Schl*#pe des schwarzen Mondes

Beitrag von Fox » Do 25. Okt 2018, 17:57

Warum nicht? Verbrauch lag somit bei 5,88l/100km. Mit dem 1,4er E11 habe ich sogar mal 5,3 geschafft. Bin zwischen 110 und 125kmh gefahren. Der Großteil davon war aber auch Autobahn. Auf der Landstraße säuft er bisher doch mehr, habe ich aber noch nicht ausgerechnet.

Den Spruch mit dem Abschleppseil bekomme ich nicht mehr aus dem Kopf :lol: :lol: :lol: :lol: - genial! :lol: 8-)

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Re: Die Schl*#pe des schwarzen Mondes

Beitrag von Fox » Di 12. Mär 2019, 17:05

Update

Das Teil lebt noch. Mittlerweile haben wir seit September fast 10.000km geschafft.
Außenrum hässlich ist es immer noch, aber wenn es wärmer wird, wird da was passieren.

Irgendwann vor paar Wochen dann mal endlich Sternis Werk verbaut - den Hutablagen-Clip-Rohling.

So lange geschliffen, bis die Halterung ohne viel Druck da durch ging und sie da drin genug Bewegungsfreiraum hat. Ich bin damit total zufrieden :clap: . Hat er fein gemacht! :)
Wenn ich die Hutablage allerdings ausbauen möchte, muss ich sie auf dieser Seite aber vorsichtiger Lösen. Aber wenn man lieb zu seinem Auto ist, dann ist das ja kein Problem.

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Am Donnerstag werde ich den Fehlerspeicher auslesen und die Zündung mit so einer Pistole kontrollieren. Denn was soll ich schreiben - irgendwie will das Teil immer noch nicht. Oder wieder nicht.
Nach der Zahnriemenaktion ging er ab wie Schmitz' Katze, das hat mittlerweile nachgelassen.
Etwa 3 Wochen danach lief er eines schönen Tages plötzlich total unrund, inkl Fehlzündungen (über Abgasanlage spür-und hörbar).
Danach ging es wieder. Über November/Dezember entwickelten sich regelmäßige Fehlzündungen, mal spürbar oder nur hörbar, wenn man hinten direkt das Ohr an den Endtopf hielt. Aber auch nicht immer und wenn auch nie gleichmäßig. Gas nahm der Motor stets einwandfrei an.
Dann trat das nächste Symptom auf, dass der Motor manchmal stotterte, wenn man das Gas wegnahm oder abbremste.
Als der erste Sommer letztens hier war, lief er richtig schlecht.
Ging auch schon mal beim Abbremsen aus.

Zündkerzen und Zündkabel sind neu/kontrolliert/einwandfrei, Unterdruckleitungen mittels Bremsenreiniger kontrolliert.
Mittlerweile hat er das Stottern regelmäßig, gibt trotzdem Momente, in denen läuft er widerrum einwandfrei.
Fehlzündungen hatte er vorher nur im warmen Zustand, mittlerweile auch im Kalten.
....aber.... auch nicht immer.
Wenn der Motor stottert, säuft er auch gute 1-2l mehr.

Bin gespannt was mir die Blinkzeichen sagen werden. :crazy:
Kann ja nur aufwärts gehen.

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23.Dirk
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Re: Die Schl*#pe des schwarzen Mondes

Beitrag von 23.Dirk » Di 12. Mär 2019, 17:34

Lambdasonde wäre noch ein Kandidat, wenn alle kerzen gleich aussehen... ist eine von einem fetteren oder zu mageren Gemisch gekennzeichnet wie die anderen haste evtl ein defektes Einspritzventil....oder im schlimmmsten fall ein gerissenes Ventil... dann empfehle ich dann bei Unstimmigkeiten einen Kompressionstest zu machen.

Hier mal ein kleiner Auszug aus dem Internet zum Thema Lambdasonde.....BITTE BRACHTEN : hier wird eher über neue Fahrzeuge referiert. Bitte die grundlegenden Informationen auf die Technik des Starlets ableiten!!!


Lambdasonde defekt: Symptome und Auswirkungen
Ist die Lambdasonde defekt und das Kraftstoff-Luftgemisch stimmt nicht, hat das weitreichende Folgen und Auswirkungen. So entsteht ein völlig falscher Kraftstoffsystemdruck, der entweder zu gering oder zu hoch ist. Dies führt zu einer schlechten Verbrennung. Symptome dafür sind aus dem Auspuff austretende Rauchschwaden.

Auch kann es bei einer defekten Lambdasonde passieren, dass Temperaturwerte nicht mehr stimmen. Diese Probleme führen zu einer geringeren Motorleistung sowie zu einem erhöhten Kraftstoffverbrauch. Daran lässt sich schon leicht erkennen, wie wichtig eine funktionierende Lambdasonde für einen modernen Motor ist.


Und das hier:


Grundsätzlich ist bei Defekten der Lambdasonde zwischen der Regelsonde, die vor dem Katalysator liegt, und der Diagnosesonde, die nach dem Katalysator verbaut ist, zu unterscheiden. Letztere überwacht lediglich die Funktion des Katalysators und zeigt bei einem Defekt keine direkten Symptome. Die Lambdasonde vor dem Katalysator hingegen nimmt unmittelbar Einfluss auf die Motorsteuerung. Ist diese Lambdasonde defekt, liefert sie keine korrekten Messwerte mehr an das Steuergerät. Die Folge ist daher entweder zu viel oder zu wenig Sauerstoff im Abgas (zu fett oder zu mager). Allerdings können diese Symptome auch auf andere Fehlerquellen im Motor hinweisen. Bei einigen Motoren schaltet sich bei einer defekten oder stark verschmutzten Lambdasonde ein Notlaufprogramm ein. Dieses soll den Motor und gleichzeitig die Umwelt schützen. In den meisten Fällen leuchtet dann die Motorkontrollleuchte auf, eine entsprechende Meldung wird dann im Fehlerspeicher der On-Board-Diagnose hinterlegt.
Die folgenden Symptome deuten auf einen möglichen defekt der Lambdasonde hin:
• reduzierte Motorleistung
• schlechter Durchzug beim Beschleunigen
• Motorruckeln, Verbrennungsaussetzer
• hoher Kraftstoffverbrauch
• hohe Abgasemissionen
• Auspuffqualm
• Aufleuchten der Motorkontrollleuchte
Zuletzt geändert von 23.Dirk am Mi 13. Mär 2019, 10:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Schl*#pe des schwarzen Mondes

Beitrag von Sterni » Di 12. Mär 2019, 20:53

Zuerst einmal vielen Dank für die "Blumen".
Das Modell für die Halter habe nicht ich erstellt, sondern ein ehem. Starletfahrer.
Auch die orig. Halter hält man am Besten beim Ausbau der Hutablage gegen und zieht die 2. Nase seitlich raus.
Das Ganze ist eine etwas seltsame Konstruktion, aber einen "Mangel" muß ja auch der P9 haben. :lol:

Daß Du mit dem Moonlight solche Probleme hast, ist ja bedauerlich.
In letzter Zeit häufen sich solche Probleme, wie man hier im Forum lesen kann.
Leider haben wir noch nie einen eindeutige Ursache ausfindig gemacht, soweit ich das mitbekommen habe.
Halte uns also auf dem Laufenden.
Ich drücke Dir die Daumen. :wave:

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Re: Die Schl*#pe des schwarzen Mondes

Beitrag von Fox » Mi 13. Mär 2019, 09:03

Hab eben noch schnell "ausgeblinkt". Ergebnis:

41
Drosselklappenstellungsfühler • Kein Signal vom Sensor (evtl. abgezogenes Kabel) oder Kurzschluß des Signals
• Drosselklappen-Sensor -/Schaltkreis
• ECU

Lambdasonde werde ich aber trotzdem auch nochmal testen.

Ja, man muss aber echt bedenken - die Kisten werden langsam alt und sowas kann eben passieren.
Ich bin trotzdem zufrieden mit dem Auto. Denn trotz Wehwechen hat er mich schon so fleißig quer durch Deutschland gebracht.

Der Tag wird kommen - da läuft die Kiste wieder einwandfrei. Ich gebe nicht auf.

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Re: Die Schl*#pe des schwarzen Mondes

Beitrag von 23.Dirk » Mi 13. Mär 2019, 09:56

Ahja... da merke ich ,dass ich nicht mehr alles weiss.... ja da gibt's nen Schleifkontakt an der drosselklappe. Der schwarze Kasten an der Seite.... wenn da die Schleifbahnen abgenutzt sind...
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Re: Die Schl*#pe des schwarzen Mondes

Beitrag von Sterni » Mi 13. Mär 2019, 10:00

Den Fehler hat es bei Kumpel´s P9 auch schon mal angezeigt, aber ohne entsprechende Syptome.
Ziehe einfach mal alle Stecker von Sensoren, Fühlern.... ab und schnappe sie wieder drauf.
Ich würde auch einmal eine Dose LM Benzin-System-Reiniger (Art.: 5129) in den vollen Tank kippen.
Das ist das Erste, was ich mache wenn ein Motor zickt und hatte damit fast immer Erfolg.

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Re: Die Schl*#pe des schwarzen Mondes

Beitrag von Fox » So 17. Mär 2019, 22:02

Heute den Drosselklappensensor getauscht. In dem abgeschraubten Teil waren Spinnweben...wie auch immer die da hinkamen. Bei der Gelegenheit auch nochmal Verteilerkappe und Finger mehr oder weniger saubergemacht. Drosselklappe selbst mal kontrolliert, öffnet und schließt einwandfrei,
Ergebnis: Motor lief einwandfrei...zumindest für knappe 10 Minuten.
Während er lief mal kurz Vollgas gegeben, lief danach noch sauber. Dann Stecker der Lambdasonde gezogen und gestartet - Motor lief auch noch gut.
Erstmal ausgestellt.

Wie läuft ein Motor ohne Lamdasonde?

Anhand des Werkstatthandbuchs mal ein Messgerät an die entsprechenen Pins gehängt und im Leerlauf wurden 0,4 angezeigt. Lt. Handbuch soll man die Drehzahl bei 2500 halten...schlecht ohne Drehzahlmesser. Aber war eh irgendwie egal, weil die 0,4 wurden permanent angezeigt. Ein paarmal zwischendurch ging der Wert nach Gasgeben runter auf 0,1 oder sogar 0,0.
Aber ich habe das Gefühl, dass ich da vielleicht auch nicht korrekt gemessen habe :? .
Das blöde dann war - während der Motor da lief, fingen wieder die Fehlzündungen an.

Zündkerzen mal kontrolliert - die Kontakte sind weiß, am Gewinde sind sie schwarz. Das sieht definitiv nicht optimal aus. Was sagt mir das Bild?

Nach der Aktion stottert der Motor zwar deutlich weniger, läuft aber immer noch nach wie vor mal mehr, mal weniger schlecht.

Ich möchte die Lambasonde irgendwie nochmal prüfen und mal die Einspritzventile reinigen.
Morgen werde ich mal dem Tipp mit dem Reiniger nachgehen.

Dann noch eine Frage: Unbelegt ist im Sicherungskasten im Motorraum die Sicherung 30A PTC. Was ist das?

Fragen über Fragen....

Morgen bei Tageslicht schaue ich mal, ob der Fehlerspeicher wieder was anzeigt (heute natürlich vor dem Tausch des Sensors Batterie abgeklemmt).

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Re: Die Schl*#pe des schwarzen Mondes

Beitrag von Sterni » So 17. Mär 2019, 23:04

Die Sicherung ist m.M. bedeutungslos. Wird in der Bedienanleitung nicht genannt und ist in meinen 96´/97´-ern nicht belegt.
Ich würde mal die Lambdasone ausbauen und schauen, ob sie sehr verrußt....ist.
Evtl. eine neue Lambdasonde einbauen.
Eine Universalsonde gibt es hier: https://www.motointegrator.de/artikel/1 ... o-dox-0109
Die Direktsonde (ohne löten....) gibt´s hier: https://profiteile.de/lambdasonde-direc ... 6?tid=5400

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